Hallo Welt, da bin ich wieder und das mit einem der vielen Tabuthemen wenn es um Psychische Erkrankungen geht. Depression

Was ist eigentlich eine Depression?

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die sich in zahlreichen Beschwerden äußern kann. Eine anhaltende gedrückte Stimmung, eine Hemmung von Antrieb und Denken, Interessenverlust sowie vielfältige körperliche Symptome, die von Schlaflosigkeit über Appetitstörungen bis hin zu Schmerzzuständen reichen, sind mögliche Anzeichen einer Depression. Die Mehrheit der Betroffenen hegt früher oder später  Suizidgedanken, 10 bis 15% aller Patienten mit wiederkehrenden schwer ausgeprägten depressiven Phasen sterben durch Suizid.

> Meine Depression wurde erstmals mit 12 Diagnostiziert, und mit 21 auf eine mittelschwere Depression ausgeweiltet die Medikamentös behandelt werden muss.<

Die Hauptsymptome sind: depressive Stimmung, Interessenverlust, Freudlosigkeit, Antriebsmangel, erhöhte Ermüdbarkeit

Fakten: In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an Depression. Sie können in jedem Lebensalter auftreten.

Wird einmal die richtige Diagnose gestellt, ist die Lage alles andere als aussichtslos. In den letzten Jahrzehnten hat sich hinsichtlich der Therapie einiges getan und mehr als 80% der Erkrankten kann dauerhaft und erfolgreich geholfen werden. Deswegen ist es umso wichtiger, dass die Allgemeinbevölkerung für dieses Thema sensibilisiert und aufgeklärt wird: Denn eine Depression kann jeden treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialem Status.

Ursachen einer Depression

Eine Depression entsteht in der Regel aus dem Zusammenwirken mehrerer Faktoren. Welche Rolle erbliche und umweltbedingte Faktoren spielen, ist individuell unterschiedlich und im Einzelfall nicht leicht zu beantworten. Eine genetische Veranlagung, neurobiologische Störungen sowie bestimmte Entwicklungs- und Persönlichkeitsfaktoren (psychosoziale Faktoren) bilden die Basis der meisten Depressions-Erklärungsmodelle.

Die Betroffenen besitzen eine – durch verschiedene Faktoren bedingte – geringere Toleranz gegenüber seelischen, körperlichen und biografischen Belastungsfaktoren als gesunde Menschen. Diese besondere Verletzlichkeit spielt bei dem Ausbruch und der Aufrechterhaltung einer Depression eine große Rolle. Als Auslöser einer depressiven Episode wirken meist persönlich belastende Ereignisse oder Überforderungssituationen. Auf diese reagieren mögliche Risikopersonen sensibler als andere Menschen.

Eine genetische Veranlagung trägt zur Entstehung einer Depresssion weseltlich bei.

Ein weiterer Faktor, der zur Entstehung einer Depression beitragen kann, beruht auf einer fehlgeleiteten Entwicklung in der Kindheit. Ein ängstlich-fürsorglicher Erziehungsstil, eine daraus resultierende „erlernte Hilflosigkeit“ sowie geringe Fähigkeiten der Betroffenen, Stress zu bewältigen, können Risikofaktoren für die Entwicklung einer Depression sein. Diese Faktoren können Ursachen, aber auch Folgen der Erkrankung sein. So kann ein überbehütender Umgang dadurch erklärt werden, dass Eltern frühzeitig die psychische Verletzlichkeit und Erkrankungsbereitschaft des Kindes wahrnehmen und entsprechend schützend reagieren.

Auch der frühe Verlust eines Elternteils, eine Störung der Mutter-Kind-Beziehung oder mangelndes Selbstwertgefühl seit frühester Kindheit können zu einer besonderen Verletzlichkeit gegenüber Enttäuschungen führen. Unzureichend verarbeitete Verlusterlebnisse bzw. Traumata (z.B. sexueller Missbrauch, Erlebnis von Katastrophen) können bei erneuten Krisensituationen (z.B. Trennung vom Partner) den Ausbruch einer Depression fördern.

Personen vom so genannten „Typus melancholicus“ sind ebenfalls besonders gefährdet, eine Depression zu entwickeln. Dazu zählen Menschen, deren Persönlichkeit sich durch Selbstunsicherheit, Überkorrektheit, Ordentlichkeit, Leistungsbetonung und Aufopferungsbereitschaft auszeichnet.

Weitere mögliche Risikofaktoren

Nach Untersuchung verschiedener depressiver Patienten scheinen folgende Faktoren neben den aufgeführten Mechanismen die Entstehung einer Depression zu begünstigen:

weibliches Geschlecht;

Single-Dasein;

Großstädter;

wenig gesellschaftliche Kontakte;

niedriger Ausbildungsgrad;

Arbeitslosigkeit;

Cannabis-Konsum und Alkohol-Missbrauch

Erste Symptome einer Depression

ständige Müdigkeit, Energiemangel

nacchlassendes sexuelles Interesse

Reizbarkeit, Angst

zunehmende Lustlosigkeit, Apathie

missmutige Stimmungslage

Schlafstörungen

Appetitlosigkeit

4 Gedanken zu “Hallo Welt, da bin ich wieder und das mit einem der vielen Tabuthemen wenn es um Psychische Erkrankungen geht. Depression

  1. Pete J. Probe sagt:

    Ich denke, die Angst spielt bei der Depression auch eine große Rolle.
    Zudem eine über Jahre anhaltende Stresssituation, die nicht erkannt wird. Dann ist die Schublade irgendwann voll und nichts geht mehr…dann kommt die Klinik, haufenweise Medikamente, die nicht anschlagen, Neben- und Wechselwirkungen, Hoffnungslosigkeit etc.pp…
    Meine Frage:
    Was machen die Psychologen (aus deiner Sicht)?…
    Jürgen aus Loy (PJP)

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    1. Vans sagt:

      Was ich dir hier noch auf den Weg mit geben möchte, es gibt immer Auslöser für gewisse Krankheiten, ich geh nicht ins Detail aber was ich preis geben kann ist, dass es ab früher Kindheit mehrere schwerst traumatische Erlebnisse waren die teils schon behandelt und verarbeitet sind und teils eben noch nicht.
      Ja die Klinik kommt, allerdings nehme ich erst 1 von 13 therapiejahren Medikamente, hatte nur mit 1 Nebenwirkungen und die anderen haben genau das gemacht was sie sollen, die Hoffnungslosigkeit kommt eher in tief Phasen oder nach Schicksalsschlägen.

      Wenn du weiter an meinem Blog interessiert bist hoffe ich dass ich dich weiter aufklären und vielleicht den ein oder anderen Irrglauben widerlegen kann.

      Psychologen sind hilfesteller, da finde ich den Slogan Hilfe zur Selbsthilfe sehr treffend, Psychologen geben einem Werkzeuge mit auf den Weg, damit man lernt besser im Alltag mit seinen Krankheiten umzugehen und Situationen besser meistern zu können.

      Ich werde demnächst einen detaillierteren Artikel über das DBT Programm schreiben, dort werde ich auch näher auf die jeweiligen Funktionen der Therapeuten, Psychologen, Schwestern/ Pflegern etc. eingehen.

      Machs nicht gut Machs besser.

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  2. Dennis vor dem Berge sagt:

    Bei mir schien es aus der Genetik zu kommen. Was die Suche nach einem Auslöser frustrierend machte.

    Wichtiger Tipp meinerseits: niemals warten und sofort Hilfe suchen. Wartezeiten gibt es in akuten Fällen in Kliniken Raum Bs,SZ,Wf kaum, sondern eher bei den Therapeutischen Psychologen mit ihrer Praxis.

    Habe viele Jahre so verloren. Nun geht’s gut voran und ich studiere selbst Psychologie.

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